Tätigkeit

4 Säulen: Diagnose, Behandlung, Beratung und Betreuung. Wie in jeder medizinischen Praxis geht der Behandlung eine eingehende Untersuchung voraus, bei der neben der Krankengeschichte die Haltung des Patienten und sein Bewegungsablauf im Vordergrund stehen. Neben der orthopädischen und neurologischen Untersuchung stehen dem Chiropraktor in erster Linie die Palpation, das Abtasten und die Funktionsprüfung der Wirbelsäule, des Beckens und der peripheren Gelenke mit Hilfe seiner Finger zur Verfügung. Röntgenuntersuchungen erhärten eine Diagnose und schliessen Kontaindikationen zur manuellen Behandlung aus. Zudem geben Röntgenbilder wertvolle Hinweise bezüglich Beckenschiefstand, Beinlängendifferenzen, seitlicher Wirbelsäulenverkrümmungen (Skoliosen) oder Abnützungszuständen der Bandscheiben und Wirbelgelenke. Der Chiropraktor ist befähigt, weiterführende bildgebende Verfahren wie MRI (Magnetresonanz), CT (Computertomographie), Szintigraphie oder labortechnische Abklärungen in die Wege zu leiten.

Behandlung

Jeder Behandlung geht eine gründliche Anamnese voraus. Neben den üblichen orthopädischen, rheumatologischen und neurologischen Untersuchungsmethoden werden auch spezifisch chiropraktische Untersuchungsmethoden (statische und dynamische Palpation u.a. ) angewendet.
In meiner Praxis wende ich als weiteres diagnostisches Mittel ein Gerät an, das die Wärme der Haut nahe der Wirbelsäule misst (Thermographie). Auf dem Röntgenbild erkenne ich weitere wichtige Hinweise der Statik und Dynamik. Die chiropraktische Behandlung besteht im Wesentlichen aus einer spezifischen, mit einem minimalen Kraftaufwand ausgeführten manuellen Einwirkung auf ein Gelenk, das in seiner Funktion gestört ist.
Sie bezweckt die Behandlung reversibler Funktionsstörungen das Bewegungsapparates. Nur mit grösster Präzision und Schnelligkeit kann diese Behandlungsmethode erfolgreich angewendet werden. Dabei wird das Gelenk minimal über das normale Bewegungsausmass gebracht, ohne dass die anatomischen oder physiologischen Grenzen überschritten werden. Sie hat nicht nur eine Normalisierung der Gelenksfunktion zum Ziel, sondern auch eine reflektorische Wirkungauf auf das benachbarte Gewebe ( Muskeln, Sehnen, Nervensystem).
Der Chiropraktor ist ermächtigt, Arbeitsunfähigkeitszeugnisse auszustellen. Die Leistungen des Chiropraktors werden - wie bei Ärzten und Apoteken - von der Grundversicherung der Krankenkassen, der Unfall-, Militär- und Invalidenversicherungen übernommen.
Wie jede andere Therapie kennt die Chiropraktik ihre Grenzen, und ihre Lehre ist Bestandteil der klinischen Ausbildung (Kontraindikationen zur chiropraktischen Behandlung).

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