Einfluss der Chiropraktik auf innere Organe


Mit der chiropraktischen Behandlung können Störungen innerer Organe günstig beeinflusst werden. Dieses Gebiet ist noch wenig erforscht. Um dieses Potenzial wissenschaftlich zu objektivieren, wird - vor allem in den USA- seit geraumer Zeit geforscht und publiziert. Relativ gut dokumentiert ist der Einfluss der chiropraktischen Behandlung auf prämenstruelle Beschwerden und auf Säuglings-Koliken. Es zeigt sich heute immer deutlicher, dass die Wirbelsäule pathologische Zustände an inneren Organen auslösen und verstärken oder darauf hinweisen kann.

Die Ausbildung des Chiropraktors (www.chirosuisse.info)


Bis 2008 bestand die Ausbildung aus mindestens 1 Jahr Medizinistudium an einer Univerität in der Schweiz, gefolgt von einem 10 semestrigen Studium an einem anerkannten Institut in den USA oder Kanada oder England, damit schloss der Student mit dem Doctor of Chiropractic ab, musste dann 4 Monate ein Spitalpraktikum in der Schweiz absolvieren, gefolgt von einer 2 jährigen Assistenzzeit bei einem anerkannten Chiropraktor in der Schweiz, dabei musste die Strahlenschutzprüfung und abschliessend das Staatsexamen an der Universitätsklinik Balgrist abgelegt werden. Insgesamt also eine ca. 8-9 jährige Ausbildung. Diese Form der Ausbildung besteht weiterhin.
In der Schweiz wird das Studium der Chiropraktik seit Herbst 2008 an der medizinischen Fakultät der Universität Zürich angeboten. Das Studium dauert zwölf Semester und führt über das Bachelorstudium in Medizin (B Med) und das Masterstudium (M Chiro) zum chiropraktischen Doktorat (Dr. der Chiropraktik).Die Schweizerische Akademie für Chiropraktik, akkreditiert durch das eidgenössische Bundesamt für Gesundheit und finanziert von den Schweizer Chiropraktoren, ist für die Weiterbildung der Chiropraktoren zuständig. Ihr obliegt auch die Durchführung der Prüfung zum Fachchiropraktor.

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