Die Geschichte der Chiropraktik


David Daniel Palmer (Iowa, USA) erkannte Ende des 19. Jahrhunderts, dass viele krankhafte Zustände im Körper durch blockierte Nerven verursacht werden, und das Nervensystem gerade dort sehr verletzlich ist, wo die sogenannten Spinalnerven durch die Wirbelsäule aus- und eintreten, nämlich durch einen Engpass zwischen je 2 Wirbeln. Die weitere Entwicklung der Chiropraktik war geprägt von Personlichkeiten, die das Erforschen dieser Heilkunst vorantrieben, wie z.B. sein Sohn B.J. Palmer (erste Hälfte des 20. Jahrhunderts).
Als in der Schweiz 1932 die ersten in den USA ausgebildeten Chiropraktoren auf Zürcherboden eine selbständige Praxis (Simon Müller, später Emil Siegrist) eröffneten, lösten sie eine unerbittliche Reaktion der etablierten Mediziner aus, welche die Justiz in Bewegung setzten, worauf die beiden verurteilt und gebüsst wurden (Gefängnisstrafe für S. Müller).
Die durch die harte Verurteilung Müllers benachteiligten Patienten organisierten sich und erreichten, dass sich die zürcher Stimmbürgerschaft 1939 für die Zulassung der Chiropraktik entschied. Weitere Kantone folgten diesem Entscheid. Eine durch
400 000 Unterschriften unterstützte Petition führte anlässlich der Revision des Kranken- und Unfallversicherungsgesetzes 1963/64 zu einer vollumfänglichen Akzeptanz der Chiropraktik. Seit Januar 1965 werden also die Leistungen der Chiropraktoren von den Krankenversicherungen bezahlt.


Weltweite Integration:


Die diversen nationalen Gesellschaften sind Mitglieder der World Federation of Chiropractic (WFC) stehen in Verbindung mit internationalen Organisationen, insbesondere der World Health Organisation (WHO). gemeinsam wird an einem Projekt im Bereich der Arbeitsmedizin gearbeitet. Die WFC ist Mitglied des Council for International Organizations of Medical Sciences (CIOMS), die unter der Schirmherrschaft der WHO und der UNESCO gegründet worden ist und ihren Hauptsitz in Brüssel hat.
Die WFC organisiert alle 2 Jahre einen Fachkongress zu Themen des Bewegungsapparates, häufig in Zusammenarbeit mit anderen internationalen Organisationen.
Diesen Text können sie in einer Brochüre der Schweizerischen Chiropraktoren- Gesellschaft SCG in Bern anfordern.

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